Die Forschung der Professur für Strukturanalytik von Biopolymeren konzentriert sich auf die vier Forschungsschwerpunkte Proteinkristallographie, Biokatalyse, Enzymdesign & -targets.

Kristall eines Proteins.
Kristall eines Proteins! Abbildung: Universität Leipzig, BBZ, Strukturanalytik von Biopolymeren

Unsere Hauptforschungsgebiete

Proteinkristallographie und strukturelle Biochemie

Die wichtigste im Labor angewandte Methode ist die Proteinkristallographie zur Bestimmung der 3D-Strukturen von Proteinen. Nur anhand der räumlichen Struktur kann die molekulare Funktion eines Proteins vollständig verstanden werden. Für die Proteinherstellung sind molekularbiologische Methoden, bioanalytische Techniken und die Biochromatographie die wichtigsten Werkzeuge.

Biokatalyse und Enzym-Design

Mit Hilfe von strukturellen und biochemischen Methoden untersuchen wir die Wirkungsweise von Enzymen, die von medizinischem, pharmazeutischem oder biotechnologischem Interesse sind. Enzyme finden zunehmend Verwendung als effiziente und umweltschonende Katalysatoren insbesondere für stereospezifische oder regioselektive organische Synthesen („Weiße Biotechnologie“). Basierend auf den 3D-Strukturen und dem molekularen Mechanismus entwerfen wir neue Biokatalysatoren mit neuartigen Spezifitäten oder sogar Reaktivitäten.

Enzyme als Angriffspunkte für Medikamente

Auf der Grundlage der räumlichen Struktur eines pharmazeutisch interessanten Enzyms können Inhibitoren als potenzielle Medikamente rationell entwickelt werden. Unser Hauptinteresse gilt hier der purinergen Signalgebung: extrazelluläre Signalwege über ATP und andere Nukleotide.

Extrazelluläre Signalübertragung

Zusätzlich zur purinergen Signalübertragung untersuchen wir die Struktur und Funktion anderer Proteine, die an der extrazellulären Signalübertragung beteiligt sind, hauptsächlich Adhäsions-GPCRs.

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