Nachrichten des BBZ  

Nachrichten des BBZ

Pressemitteilungen

120  Teilnehmer aus ganz Mitteldeutschland beim 3. BBZ-Methodenworkshop

7. Dezember 2018

Neun hochkarätige Referenten aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen gaben am 6. Dezember 2018 eine ausführliche Einführung in verschiedene CRISPR-Technologien und deren vielfältige Anwendungen in der Forschung. 120 Studenten, Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität Leipzig aber auch von Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Halle, Jena, Gatersleben und Dresden kamen in die BIO CITY LEIPZIG.
Prof. Dr. Ralf Seidel vom Debye-Institut für Physik der weichen Materie berichtete über seine Forschungsergebnisse zur Target-Erkennung der CRISPR/Cas9-Effektor-Komplexe, bei denen mittels einer „magnetischen Pinzette“, das Verdrillen der DNA durch einen einzelnen Effektorkomplex beobachtet werden kann. In den Vorträgen von Referenten der Firmen IDT GmbH, Lonza GmbH und Lipocalyx GmbH wurden u.a. Vor- und Nachteile verschiedener Transfektionsmethoden aufgezeigt. Die Workshop-Teilnehmer  lernten die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse der CRISPR-Technologien kennen und bekamen auch Tipps und Tricks für die Anwendung der Methoden.
Die beiden federführenden Veranstalterinnen, Dr. Maria Fedorova, Forschungsgruppenleiterin am BBZ, und Dr. Susanne Ebitsch, Transferbeauftragte am Life Science Transfer Office der Universität, planen bereits den nächsten Workshop.

Dr. Susanne Ebitsch, Dr. Maria Fedorova

Universitätsmedaille für Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins

3. Dezember 2018

Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins wurde anlässlich des Jahresempfangs der Universität Leipzig am 3. Dezember 2018 für Ihr Engagement bei der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern die Leipziger Universitätsmedaille verliehen.

Vorstellung der Preisträgerin (Video)

Marktreife Methode zur Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei vorgestellt

8. November 2018

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat am 8. November 2018 gemeinsam mit Dr. Ludger Breloh, SELEGGT- Geschäftsführer, und Jan Kunath, stellvertretendem Vorstandsvorsitzenden der REWE Group, in Berlin das nun marktreife Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei vorgestellt. In 223 REWE- und PENNY-Märkten in Berlin können Kunden ab November die ersten Konsumeier kaufen, deren Legehennen als Brut-Ei das neue Verfahren durchlaufen haben. Die REWE Group plant bereits für das kommende Jahr die nationale Markteinführung der so genannten "respeggt-Freiland-Eier" auf alle rund 5.500 REWE- und PENNY-Märkte in Deutschland auszudehnen.
Das Verfahren zur Bestimmung des Geschlechtes von Embryonen im Ei wurde von Frau Prof. Dr. Almuth Einspanier von der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig und ihrem Team entwickelt. Es beruht auf einer Hormonanalyse: Dem Ei werden in Bruchteilen von Sekunden wenige Tropfen Flüssigkeit (embryonaler Harn) entnommen.

Prof. Dr. Almuth Einspanier

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Auftaktveranstaltung für das Gemeinschaftsprojekt »Data Mining und Wertschöpfung« beleuchtet Dimensionen und Perspektiven des Forschungsvorhabens

26. Oktober 2018

Die Wissenschaftler des im Frühjahr gestarteten Forschungsprojekts "Data Mining und Wertschöpfung" wollen bei einer feierlichen Auftaktveranstaltung am 5. November 2018 in Leipzig erste Ergebnisse präsentieren. Diese sollen mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis diskutiert werden. Das Gemeinschaftsprojekt des Fraunhofer-Zentrums für Internationales Management und Wissensökonomie IMW Leipzig und der Universität Leipzig befasst sich mit der Frage, wie Unternehmen die Digitalisierung noch stärker für sich nutzen können. In den kommenden vier Jahren wollen beide Partner neue Methoden und geeignete Softwarelösungen entwickeln, um den ökonomischen Wert von Daten wissenschaftlich zu vermessen und zu analysieren.

Prof. Dr. Gerik Scheuermann

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Nanoventile unter Spannung – Forscher entwickeln elektrisch steuerbares System

4. Oktober 2018

Biochemiker der Universität Leipzig haben in jahrelanger Forschungsarbeit ein ausgeklügeltes, elektrisch steuerbares Nanoventil entwickelt, das künftig chemische Synthesen oder auch diagnostische Methoden auf dem Chip vereinfachen könnte. Die Wissenschaftler der Forschergruppe von Prof. Andrea Robitzki um Projektkoordinator Dr. Heinz-Georg Jahnke vom Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum (BBZ) verwendeten dafür als Grundlage nanoporöses keramisches Aluminiumoxid und brachten darauf eine leitfähige Kunststoffmischung auf. Deren Poren haben eine besondere Fähigkeit: Stehen sie unter negativer beziehungsweise positiver Spannung, lassen sie sich gezielt verschließen und wieder öffnen. Dieser Effekt könnte für zahlreiche Anwendungsgebiete genutzt werden. Die BBZ-Forscher haben ihre Erkenntnisse kürzlich in dem renommierten Fachjournal „Nanoletters“ veröffentlicht.

Prof. Dr. Andrea Robitzki

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Forscher erstellen Atlas des menschlichen Fettgewebes

20. September 2018

Etwa 20 Prozent der Weltbevölkerung sind adipös, also stark übergewichtig. Bei gleichbleibendem Anstieg gehen Schätzungen davon aus, dass bis zum Jahr 2050 rund 60 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen weltweit an Adipositas leiden werden. Die Erkrankung ist ein Risikofaktor für eine Vielzahl anderer Stoffwechsel-Störungen, einschließlich Typ-2-Diabetes sowie Leber- und Nierenerkrankungen. Die Ursachen der Adipositas sind auf molekularer Ebene bislang noch nicht vollständig aufgedeckt. Um das komplexe Zusammenspiel der beteiligten Biomoleküle zu erfassen, arbeitet Mike Lange vom Institut für Bioanalytische Chemie der Universität Leipzig an einem Atlas des weißen Fettgewebes – einer Übersicht aller Lipide in einem bestimmten Bereich des Körpers. Dieses Wissen könnte Therapie und Prävention der Volkskrankheit verbessern. Den aktuellen Stand seines Projekts stellt er auf dem 7. Europäischen Lipidomics Treffen vor, das vom 27. bis 29. September im Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig stattfindet.

Dr. Maria Fedorova

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„Physics of Cancer": Experten wollen bessere Vorhersagen zur Krebsentwicklung treffen

13. September 2018

Die diesjährige Konferenz zur Physik von Krebszellen, "Physics of Cancer", befasst sich schwerpunktmäßig mit den Parallelen bei der Entwicklung von embryonalen und Tumorzellen. Ziel der knapp 100 Forscher aus aller Welt ist es, verlässlichere Vorhersagen zum Verhalten von Tumorzellen im menschlichen Körper treffen zu können. Sie treffen sich vom 24. bis 26. September an der Universität Leipzig.

Prof. Dr. Josef A. Käs

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Wie Zellen auf mechanische Reize reagieren

28. August 2018

Zellen kommunizieren untereinander und mit ihrer Umwelt über Rezeptoren, die in der Zellmembran sitzen. Rezeptoren erkennen spezifische Signale, das sie ins Innere der Zelle weiterleiten und damit eine Reaktion der Zelle hervorrufen. G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) sind die größte Gruppe dieser Membranrezeptoren und kommen in fast allen Lebewesen vor. In der Medizin nehmen GPCRs eine Schlüsselposition ein: Etwa 60 Prozent aller verschreibungspflichtigen Medikamente wirken auf diese Rezeptoren. Wie bestimmte GPCRs auf mechanische Reize von außen reagieren, haben nun Wissenschaftler der Leipziger Universitätsmedizin und der Universität Leipzig entschlüsselt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Cell Reports veröffentlicht.

Prof. Dr. Gabriela Aust, Prof. Dr. Tobias Langenhan

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Prof. Dr. Hey-Hawkins wird mit Fellowship der ChemPubSoc Europe ausgezeichnet

13. August 2018

Im Rahmen des 7th EuChemS Chemistry Congress, der Ende August in Liverpool stattfindet, wird die ChemPubSoc Europe die neuen Fellows ihrer Geselllschaft bekanntgeben. Unter den neu berufenen Mitgliedern befindet sich auch Professor Evamarie Hey-Hawkins.
Die ChemPubSoc Europe ist eine Zusammenschluss von 16 europäischen Gesellschaften mit 70.000 Mitgliedern und hat zum Ziel, den Austausch zu chemischen Wissen und Knowhow in Europa zu fördern und die Wissenschaftler der europäischen Länder zu vernetzen. Die ChemPubSoc Europe ist Herausgeber von 15 wissenschaftlich hochqualitativen Journalen.

Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins

Zur Ankündigung der ChemPubSoc Europe

Stärkere Knochen und weniger Fett: Sächsische Forscher identifizieren neues Stoffwechselprotein

9. August 2018

Wenn Knochen ohne einen Unfall brechen, leiden Patienten häufig an Osteoporose. Häufig wird die Osteoporose von einer Anhäufung von Fettgewebe begleitet. Wissenschaftler der Leipziger Universitätsmedizin und des Dresdner Universitätsklinikums haben nun ein Protein identifiziert, das die Knochenbildung fördert und gleichzeitig die Fettgewebsansammlung vermindert. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt im renommierten Fachmagazin Science Translational Medicine publiziert.

Prof. Dr. Jan C. Simon, (Sprecher TRR 67), Prof. Dr. Matthias Blüher (Sprecher SFB 1052)

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Neue Konzepte für die Wirkstoffforschung

29. Juni 2018

Chemiker der Universität Leipzig haben eine neue Methode zur Herstellung großer biologisch-aktiver Substanzen in lebenden Zellen entwickelt. Dabei werden menschliche Zellen nicht mehr direkt mit dem eigentlichen Wirkstoff behandelt, sondern mit zwei "Hälften" des Wirkstoffs, die sich erst in lebenden Zellen zu der gewünschten biologisch-aktiven Substanz verbinden. Dadurch lassen sich Wirkstoffe therapeutisch nutzen, die zu groß sind, um durch Zellwände zu schlüpfen. Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichte die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Thorsten Berg vom Institut für Organische Chemie der Universität Leipzig jetzt in der international renommierten Fachzeitschrift "Chemistry - A European Journal".

Prof. Dr. Thorsten Berg

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3000 Besucher zur  Langen Nacht der Wissenschaften in der BIO CITY LEIPZIG

26. Juni 2018

Mehr als 100 wissenschaftliche Einrichtungen öffneten am 22. Juni 2018 wieder einmal ihre Türen und gewährten zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ Einblicke in ihre Häuser und Forschungsbereiche.

Die BIO CITY war mit ihrem Potpourri aus 25 Veranstaltern und 41 Programmpunkten verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen und Gebiete wieder ein Publikumsmagnet: 3000 Besucher kamen in die BIO CITY Leipzig, um sich bei Vorträgen, Mitmachaktionen und Experimenten über verschiedene Forschungsthemen zu informieren und mit Wissenschaftlern ins Gespräch kommen.

Hier präsentierte sich nicht nur das ortsansässige Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum, um bei einem Blick durch die 3D-Brille die Raumstruktur von Proteinen zu enthüllen und zu klären, wie Biochips individualisierte Medizin und Therapien ermöglichen oder wie viele Gene Tomaten haben.
Ebenfalls am Deutschen Platz zeigte das Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS) wie mit Hilfe eines Lungengurts am Unfallort die Lungenfunktion überprüft werden kann, um gezielt lebensrettende Maßnahmen einzuleiten. Bei einer Laborführung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) stand das Leben von Insekten und Organismen unter der Erde im Fokus. Das Life Science Transfer Office lies hautnah den Leipziger Erfindergeist fühlen und erläuterte, wie aus einer Idee ein Produkt entsteht.
Neben universitären Einrichtungen und Firmen der BIO CITY präsentieren sich auch wieder der Inspirata e.V. und lies die Besucher beim Knobbeln ins Schwitzen kommen. Da in diesem Jahr auch das benachbarte Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie seine Forschung in der BIO CITY zeigte, kamen auch Themen wie Paläodiät, künstlerisch tätige Neandertaler oder die Bedrohung der Orang-Utans zur Sprache.

BBZ allgemein

DFG bewilligt zweite Förderperiode für Forschung zu integrierten chemischen Mikrolaboratorien

25. Juni 2018

Die Forschergruppe zum Thema "Integrierte chemische Mikrolaboratorien" der Universität Leipzig ist nach positiver Vorortbegutachtung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) um drei Jahre bis Juli 2021 verlängert worden. Mit einer Fördersumme von mehr als zwei Millionen Euro kann nun die erfolgreiche Untersuchung des chemischen Mikrokosmos fortgeführt werden. An der Forschergruppe 2177 mit dem Namen "In-Chem" sind neben sechs Wissenschaftlern der Universität Leipzig auch die Universität Potsdam, das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam sowie die Freie Universität Berlin beteiligt. Ziel des interdisziplinären Forschungsverbundes ist die Untersuchung von chemischen Prozessen im Mikromaßstab. Chemikalien können dabei umwelt- und ressourcenschonend in kreditkartengroßen Systemen statt in großen Kolben gehandhabt werden.

Prof. Dr. Detlev Belder, Prof. Dr. Andrea Robitzki

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Doktoranden der Universität Leipzig bei Lindauer Nobelpreisträger-Tagung

21. Juni 2018

Sigrid Uxa, Doktorandin aus der Abteilung für Molekulare Onkologie von Prof. Kurt Engeland der Universitätsmedizin Leipzig, wurde als Teilnehmerin zur 68. Lindauer Nobelpreisträger-Tagung vom 24. bis 29. Juni eingeladen. Die 31-Jährige setzte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gegen zahlreiche andere Bewerber durch. Sie ist eine von etwa 600 Nachwuchswissenschaftlern aus aller Welt, die bei der Tagung die Chance zum Austausch mit Nobelpreisträgern bekommen. Der Fokus der diesjährigen Tagung liegt auf der Medizin (Physiology and Medicine). 39 Nobelpreisträger haben bislang ihre Teilnahme an dem Treffen in Lindau am Bodensee bestätigt - ein Rekord. Neben Sigrid Uxa werden auch der DAAD-Stipendiat David Larbi Simpong vom Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Lieneke Janssen vom Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen sowie Jonathan Merkel und Biyan Nathanael Harapan aus der Abteilung Neuropathologie am Universitätsklinikum Leipzig teilnehmen.

Sigrid Uxa, Prof. Dr.  Kurt Engeland

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Research Academy zeichnet Doktoranden mit Promotionspreis aus

14. Juni 2018

Anläßlich ihres Sommerfestes zeichnete die Research Academy am 5. Juni 2018 sechs Nachwuchsforscher der Universität für ihre herausragenden Dissertationen mit einem Promotionspreis aus. Unter den Preisträgern befindet sich Jiranuwat Sapudom, Doktorand bei Prof. Dr.  Tilo Pompe.

Jiranuwat Sapudom, Prof. Dr.  Tilo Pompe

Ein wissenschaftliches Potpourri -
die Lange Nacht der Wissenschaften in der BIO CITY LEIPZIG

12. Juni 2018

Bustransfer Tour 6 (Zentrum Südost), Haltestelle "Deutscher Platz"

 

Die BIO CITY am Deutschen Platz bietet den Besuchern zur Langen Nacht der Wissenschaften ein buntes und abwechslungsreiches Programm.
Das Stichwort zur Langen Nacht der Wissenschaften an diesem Standort lautet Vielfalt. Nicht nur die in der BIO CITY LEIPZIG ansässigen Forschergruppen und Unternehmen werden in dieser Nacht Einblicke in ihre Arbeit geben. Auch andere wissenschaftliche Einrichtungen - wie das Innovationszentrum für Computer-assistierte Chirurgie, das Zentrum für Klinische Studien, der Sonderforschungsbereichs Transregio 67 der Universität Leipzig und das benachbarte Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie - werden sich in der BIO CITY präsentieren und garantieren ein breites Spektrum an spannenden Angeboten.

41 Projekte und 25 Partner gestalten hier ein abwechslungsreiches Programm zum Anfassen, Experimentieren und Mitmachen.
Biotec meets arts: So könnte man den Auftritt des Live-Act Künstlers Konrad Kuechenmeister beschreiben, den die Interessengemeinschaft IG Alte Messe für den Abend engagieren konnte. Auf der Bühne im Innenhof der BIO CITY wird er musikalische Antworten auf die Frage geben, wie menschliches Hirngewebe sich akustisch darstellen lässt. Die wissenschaftlichen Erklärungen zu den Musiksessions liefert halbstündlich die Sonovum AG. Ebenfalls im Innenhof stößt man auf unerwartete Themen: Autohäuser der IG Alten Messe präsentieren hier Ihre aktuellen Entwicklungen wie z.B. den neuen i3 und i8 mit Elektroantrieb von BMW.

Wissenschaftler des in der BIO CITY ansässigen Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrums (BBZ) der Universität Leipzig stellen selbst entwickelte Biosensoren für die medizinische Diagnostik sowie chipbasierte Nachweisverfahren vor. Was steckt dahinter? Biochips können Entwicklungszeiten von Wirkstoffen für Medikamente verkürzen, individualisierte Medizin ermöglichen, und Tierversuche einsparen.
Dank der evolutionären Anthropologen des Max-Planck-Institutes sind in diesem Jahr in der BIO CITY LEIPZIG die Affen los. Man erfährt, welchen Bedrohungen einer unserer engsten Verwandten ausgesetzt ist und was jeder Einzelne dagegen tun kann. Für die Mutigen unter den Besuchern gibt es ein Selfie mit Orang-Utan (im Kostüm).
Soweit zur Fauna: Die Vielfalt der Flora zeigt das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). Die Wissenschaftler des Zentrums nehmen Wissbegierige mit ins Labor. Wie kommunizieren Pflanzen und was passiert bei Stress? In einer zweiten Führung wird es dann unterirdisch; das Leben unter der Erde steht bei dieser im Fokus.
Die Wissenschaftler des Sächsischen Inkubators für Klinische Translation der Universität Leipzig demonstrieren anschaulich die neuesten Entwicklungen in der Herzmedizin, Haut- und Leberforschung. Wie funktioniert die Leber und welchen Einfluss hat sie auf unseren Stoffwechsel? Welche neuen Therapien gibt es für Lebererkrankungen?
Am Stand des Innovationszentrums für Computer-assistierte Chirurgie (ICCAS) wird Medizintechnik geboten. Hier heißt es Luftholen, denn Besucher können die eigene Lungenfunktion mittels der Elektrischen Impedanz-Tomographie messen lassen.
Die Wissenschaftler des Sonderforschungsbereiches „Biomaterialforschung“ der Universität Leipzig, sind dem Geheimnis der Stabilität des Knochens auf der Spur: Wie funktioniert die Heilung nach einem Knochenbruch?

Mitarbeiter des Zentrums für Klinische Studien (ZKS) testen in einer kleinen klinischen Studie zum Mitmachen wie es um die Fitness der Besucher bestellt ist und wie ihr Herz auf Sport reagiert.
Erfindergeist liegt in der Luft und man kann ihn auch fühlen: Transferexperten zeigen, wie aus einem Forschungsergebnis ein Produkt wird.
Das Biotech-Unternehmen EnBiotix sagt resistenten Keimen den Kampf an und Indical Bioscience verbessert Diagnostika für Tier und Mensch.
In der Cafeteria der BIO CITY und der Bar von Laplaya können Besucher bei kalten Getränken, Gegrilltem und Snacks auf den Freisitzen den Abend genießen und Energie tanken, bevor der Rundgang durch die benachbarten Häuser fortgesetzt wird. Die Veterinärmedizinische Fakultät, das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, die Deutsche Nationalbibliothek und die Deutsche Bundesbank haben ebenfalls ihre Häuser an diesem Abend für Besucher geöffnet.

BIO CITY LEIPZIG und Alte Messe
Die BIO CITY LEIPZIG ist ein lebendiger Beweis für eine intensive Kooperation, die nun schon 20 Jahre währt. Die Stadt und die Universität schreiben mit dieser eine fünfzehnjährige Erfolgsgeschichte. Die BIO CITY vereint Wissenschaft und Wirtschaft unter einem Dach und steht für erfolgreiche Ansiedlungen und Ausgründungen in der Gesundheitsbranche, der Biotechnologie und der Medizintechnik. Neben Start-Ups der Life-Science Branche ist hier das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum der Universität Leipzig angesiedelt. Dieses bietet hochkarätige Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung mit hohem Verwertungspotential aus den Fakultäten der Universität. Der Wissenschaftstransfer wird unterstützt durch die Intermediäre Technologietransfer und Gründerinitiative SMILE aus der Universität heraus sowie biosaxony e.V. und Transfergesellschaft Bio-Net. Die Umgebung der BIO CITY bietet dabei fruchtbaren Boden für Wachstum und Entwicklung. Die auf der alten Messe angesiedelten Unternehmen und Institute haben sich in der Interessengemeinschaft Alte Messe zusammengeschlossen, um den Standort durch ihre eigene Entwicklung zu bewerben. Gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie und dem Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie bildet die BIO CITY den Nukleus eines BIO Campus, der in den letzten Jahren weiter gewachsen ist. Jüngere Beispiele sind der BioCube und der geplante iDiv–Neubau.

Sie erreichen die BIO CITY mit Busshuttle der Tour 6 (Zentrum-Südost), Ausstieg Haltestelle "Deutscher Platz"!

BBZ allgemein

Pressemitteilung zur Langen Nacht der Wissenschaften in der BIO CITY LEIPZIG als PDF

Pressemitteilung der Universität Leipzig

Forscher entdecken, wie Peptidhormone mit ihren Rezeptoren wechselwirken

23. April 2018

Rezeptoren leiten Botschaften von außen ins Zellinnere. Einer davon ist der Rezeptor, der das Neuropeptid Y erkennt. Dieses Hormon übermittelt unter anderem die Nachricht "Hunger" und leitet im Gehirn über den Y1-Rezeptor Vorgänge ein, die zu einer vermehrten Nahrungsaufnahme führen. Ein Team von Wissenschaftlern der Universitäten Leipzig, Nashville und Regensburg, sowie der Chinese Academy of Science in Shanghai konnte nun erstmals aufklären, wie Agonisten (Verbindungen, welche die Botschaft weiterleiten) und Antagonisten (Hemmstoffe, die den Rezeptor blockieren) an diesen Rezeptor binden. Neben seiner Bedeutung für die Gewichtskontrolle könnte das Neuropeptid in der Brusttumortherapie eingesetzt werden, da der Rezeptor Y1 spezifisch in Brusttumoren ausgebildet wird. Die Forscher haben ihre neuen Erkenntnisse jetzt in dem renommierten Fachjournal "Nature" publiziert.

Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger, Prof. Dr. Daniel Huster

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Universität Leipzig verlängert Partnerschaft mit Vanderbilt University um weitere zehn Jahre

10. April 2018

Die Zusammenarbeit der Universität Leipzig und der Vanderbilt Universität in Nashville (USA) ist für weitere zehn Jahre vertraglich besiegelt worden. Vor wenigen Tagen unterzeichneten die Rektoren beider Universitäten ein entsprechendes Memorandum of Understanding. Die amerikanische Max-Kade-Fundation hatte zuvor einen entsprechenden Förderantrag von Projektleitern Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger vom Institut für Biochemie der Universität Leipzig und Prof. Dr. Jens Meiler von der Vanderbilt University bewilligt: Auch im Zeitraum 2017 bis 2021 unterstützt die Stiftung den Austausch mit 50.000 Dollar (40.000 Euro) jährlich.

Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger, Prof. Dr. Jens Meiler

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Patentschutz für Schlüsseltechnologie PRET-ELISA

15. März 2018

Die Forschungsgruppe ProDetekt hat für eine neu entwickelte Technologie, die die weltweit in der Bioanalytik verwendete ELISA-Methode ergänzt, europäischen Patentschutz erhalten. ELISA (Enzyme-linked Immunosorbent Assay) wird routinemäßig in der biomedizinischen Forschung und der klinischen Routine, z.B. zur Messung krankheitsrelevanter Biomarker in komplexen biologischen Proben, eingesetzt. ProDetekt, derzeit am Life Science Inkubator Sachsen in Dresden ansässig, hat als Nachwuchsgruppe von 2007 bis 2014 im Rahmen des Innoprofile- und GO-Bio-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an der Professur für Bioanalytik von Prof. Dr. Ralf Hoffmann am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig geforscht.

Prof. Dr. Ralf Hoffmann

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Innovationspreis in Medizinisch-Pharmazeutischer Chemie an Professor Hansen verliehen

3. März 2018

Die GDCh-Fachgruppe für Medizinische Chemie und die Fachgruppe für Pharmazeutische-Medizinische Chemie der DPhG werden im Rahmen der Jahrestagung „Frontiers in Medicinal Chemistry“ den Innovationspreis in Medizinisch/Pharmazeutischer Chemie an JProf. Dr. Finn Kristian Hansen verleihen. Prof.  Hansen wird auf der an der Friedrich Schiller Universität Jena stattfindenden Tagung am 13. März 2018 im Anschluss an die Preisverleihung  seine Arbeit in einem Vortrag vorstellen.

JProf. Dr. Finn Kristian Hansen

Biomimetische Moleküle zur Programmierung der Zellmechanik

19. Februar 2018

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie und der Universität Leipzig erforschen in einem gemeinsamen Projekt den Einfluss sogenannter Crosslinker-Moleküle auf die mechanischen Eigenschaften von Zellen. Gemeinsam mit den Kollegen des Fraunhofer-Instituts ist es den Physikern um Dr. Jörg Schnauß und Prof. Dr. Josef Käs nun gelungen, natürlich vorkommende Aktin-Crosslinker synthetisch nachzubilden. Durch diese synthetischen Crosslinker-Moleküle kann die Quervernetzung zellulärer Stützproteine (Aktin) gezielt gesteuert und deren Bindungseigenschaften isoliert untersucht werden.
Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass die künstlich hergestellten Moleküle sehr spezifische mechanische Eigenschaften ihrer natürlichen Vorbilder induzieren, sich jedoch deutlich einfacher synthetisieren und modifizieren lassen.

Dr. Jörg Schnauß, Prof. Dr. Josef A. Käs

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Annette Beck-Sickinger erhält hohe Auszeichnung für ihre Forschung zur Peptid-Protein-Interaktion

16. Februar 2018

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger vom Institut für Biochemie/Bioorganische Chemie der Universität Leipzig gestern den mit 7.500 Euro dotierten Albrecht-Kossel-Preis für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Biochemie verliehen. Die Wissenschaftlerin erhält die Auszeichnung am 9. März im Rahmen der 6th Halle Conference of Recombinant Proteins, die vom 8. bis 9. März an der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina stattfindet. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Fachgruppe Biochemie der GDCh.

Prof. Dr. A. Beck-Sickinger

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Posterpreise der Leipziger Research Festival verliehen

22. Januar 2018

Unter den Preisträgern des Research Festivals sind in diesem Jahr auch in diesem Jahr wieder drei Doktoranden von Mitgliedern des BBZ. Über einen Nachwuchspreis für besondere Forschungsleistungen in Medizin und Life Sciences dürfen sich Franziska Zitzmann vom Biotechnologisch‐Biomedizinischen Zentrum (Prof. Dr. A. Robitzki), Omkar Panchal vom Rudolf‐Boehm‐Institut für Pharmakologie und Toxikologie (Prof. Dr. A. Aigner) und Khiet Tam Christoph Nguyen von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie (Prof. Dr. J.C. Simon und Prof. Dr. T. Magin) freuen.

Das 2002 erstmals durchgeführte "Leipziger Research Festival" präsentiert der Öffentlichkeit eine jährliche Leistungsbilanz der medizinisch-biowissenschaftlichen Forschung in Sachsen mit Schwerpunkt der Leipziger Universität, des Klinikums und angrenzender Forschungsinstitute der Leipziger Region. Es umfasst alle innovativen Gebiete der universitären Medizin und Biowissenschaften, die für Prävention und Gesundheitsförderung der Bevölkerung von Bedeutung sind.

Preise für die wissenschaftlichen Leistungen der vorgestellten Projekte werden anlässlich des Leipziger Research Festivals nach Qualität des Abstracts und der moderierten Posterpräsentation des wissenschaftlichen Autors vergeben. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch fachlich qualifizierte, unabhängige Hochschullehrer der Fakultäten für Medizin und Biowissenschaften nach einem Punktesystem. Die Preise bestehen jeweils aus einer Urkunde und einem Buchgutschein für wissenschaftliche Literatur. Es werden jährlich 15 Preise aus ca. 350 präsentierten Projekten vergeben.

Research Festival, Prof. Dr. A. Robitzki, Prof. Dr. A. Aigner, Prof. Dr. J.C. Simon, Prof. Dr. T. Magin

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Landesinnovationspromotionen für acht junge Forscher

16. Januar 2018

Acht junge Wissenschaftler der Universität Leipzig haben 2017 die Bewilligung für eine Landesinnovationspromotion des Europäischen Sozialfonds (ESF) bekommen. Sie werden gefördert, weil sie zu Themen forschen, die in besonderem Interesse des Freistaates Sachsen liegen und die Auswirkungen auf den sächsischen Arbeitsmarkt erwarten lassen.
Monatlich stehen jedem Stipendiaten 1.600 Euro zur Verfügung. Die Förderung einer Landesinnovationspromotion ist an bestimmte Bedingungen und Anforderungen geknüpft. Die Stipendiaten müssen sich beispielsweise im Bereich der Lehre engagieren, sich regelmäßig weiterbilden und ihre Promotion in einer Förderzeit von maximal drei Jahren abgeschlossen haben.
Unter den Stipendiaten sind auch drei Doktoranden von Mitgliedern des BBZ: Sophie Schmidt aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Thomas Arendt forscht zum Thema "Der Einfluss der perineuronalen Netze auf die Aggregation und Ausbreitung des Tauproteins in der Alzheimer-Krankheit". Aus der Professur von Prof. Dr. Josef Käs erhält Paul Mollenkopf ein Stipendium für seine Forschung zum Thema "Der Einfluss von Einzelfilament-Strukturen auf komplexe zelluläre Netzwerke auf Basis von DNA-Nanotechnologie". Der Physiker Alexander Holm, Doktorand bei Prof. Dr. Stefan Mayr,  erhält die Förderung für seine Promotion zur "Untersuchung elektrischer Leitfähigkeit neuartiger dotierter nanoporöser TiO2 Neuroelektroden".

Prof. Dr. T. Arendt, Prof. Dr. J. Käs, Prof. Dr. S. Mayr

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letzte Änderung: 20.12.2018 

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